Dein Arbeitszimmer ist eine Steuerbombe. Und du hast sie selbst scharf gemacht.
Shownotes
`Du verkaufst nichts. Dir fließt kein einziger Euro zu. Deine Buchhaltung ist sauber. Und trotzdem knallt dir das Finanzamt eine Steuer von über 1,5 Millionen Euro hin – nur weil du irgendwann dein Arbeitszimmer aufgegeben hast.
Klingt absurd. Ist aber genau das, was bei einer Betriebsaufspaltung passieren kann. Und das Schlimme: Die meisten E-Commerce-Gründer wissen nicht mal, dass sie längst mittendrin stecken.
Fast jede E-Commerce-GmbH läuft heute vom Küchentisch oder aus einem 12-Quadratmeter-Zimmer. Kein Büro, GmbH auf die Privatadresse, Laptop, zwei Monitore, fertig. Wirtschaftlich clever – steuerlich eine Zeitbombe. Genau dieses Arbeitszimmer kann die Betriebsaufspaltung auslösen. Ohne dass du irgendwas unterschreibst, ohne dass du es merkst.
Und jetzt wird's noch unangenehmer: Viele denken, mit der neuen 30-Quadratmeter-Grenze aus § 8 EStDV (geändert Ende Dezember 2025) seien sie safe. Sind sie nicht. Das Bayerische Landesamt für Steuern hat Anfang Februar 2026 klargestellt: Diese Grenze schützt dich bei der Betriebsaufspaltung genau gar nicht.
Worum es in der Folge geht:
Was eine Betriebsaufspaltung überhaupt ist – ohne Steuerlatein, so dass du's in ein paar Minuten kapierst Warum sie meistens unbemerkt entsteht und erst Jahre später teuer wird Warum die 30-m²-Grenze ein gefährlicher Trugschluss ist Warum nicht dein Arbeitszimmer das eigentliche Problem ist, sondern deine GmbH-Anteile Was die Sache auslöst: Umzug, externes Büro, neuer Gesellschafter, Verkauf Welche Wege rausführen: GmbH mietet selbst, GmbH & Co. KG, Holding, Wiesbadener Modell Plus eine Checkliste, mit der du selbst prüfst, ob du betroffen bist Der Satz, der mich in der Kanzlei am meisten aufregt: „Mein Arbeitszimmer hat nur zwölf Quadratmeter, das ist Privatvermögen, da kann nichts passieren." Doch, kann es. Diese Beratung ist schlicht falsch – und sie kostet im Zweifel Millionen. Die 30-m²-Grenze sagt nichts darüber aus, wie wichtig der Raum für dein Unternehmen ist. Wenn du von dort aus deinen kompletten Laden steuerst, ist er wichtig. Punkt.
Das Bittere: Ist die Betriebsaufspaltung erst mal da, kriegst du sie kaum noch sauber weg. Fast alles entscheidet sich am Anfang – bei der Rechtsform, bei der Struktur. Wer früh richtig aufsetzt, spart sich später eine Steuer, für die er nie Geld gesehen hat.
Hör dir die Folge an, bevor dich dein eigener Erfolg steuerlich einholt. Nimm die Checkliste, geh sie in Ruhe durch – und wenn bei dir Punkte hängen bleiben, meld dich. Ein Erstgespräch kostet dich eine halbe Stunde. Eine übersehene Betriebsaufspaltung kostet dich im Zweifel dein halbes Lebenswerk.
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Transkript anzeigen
00:00:08: Du hast deine GmbH zu Hause angemeldet, dann bitte hör jetzt ganz gut zu.
00:00:13: Mein Name ist Christian von.
00:00:14: Wie Besteutest das denn?
00:00:16: Und herzlich willkommen zu einem weiteren DHW Podcast!
00:00:20: Der absolute Klassiker.
00:00:21: du hast ein E-Commerce, ein Saasunternehmen.
00:00:23: eine Agentur spielt mir gar keine Rolle.
00:00:25: wichtig ist du arbeitest online denkst dir naja dann brauche ich ja keine gemieteten Räumlichkeiten Ich mache einfach alles vom Zuhause aus.
00:00:34: und hier gibt es ne Menge Mythen.
00:00:35: Das Wichtigste vorweg Das kann wirklich richtig, richtig teuer werden.
00:00:41: Was daran teuer wird, zeige ich euch direkt am Anfang in der Präsentation.
00:00:45: aber wichtig ist ihr solltet jetzt wirklich zuhören.
00:00:47: also das entscheidende Punkt ist du bist selbstständig Du hast eine Kapitalgesellschaft und legst einen sogenannten Statuarischen Sitz aus dem Sitz der GNBH Zu dir nach Hause weil du halt eh einfach online arbeitest.
00:01:00: Welche Konsequenzen da entstehen können?
00:01:02: Das gehen wir jetzt hier einfach mal in Ruhe Urs miteinander durch.
00:01:08: Also, das Thema Arbeitszimmer an sich ist ein Risiko.
00:01:12: Warum?
00:01:13: Das zeige ich euch jetzt und zwar geht es im Folgen des Wenn ihr einen Homeoffice zu Hause habt Ein Arbeitszimmert zuhause begründet dann kann Es sein dass sie eine sogenannte Betriebsaufspaltung begründete Und die hat enormes hohe steuerliche folgen in der Zukunft nicht Jetzt aber in der zukunft und das Ding Ist Nicht Heilbar.
00:01:35: Also hört gut zu.
00:01:36: Ich gebe euch hier mal beispielsweise ein Beispiel.
00:01:47: kommt ein Entnahmewert von fünf Komma fünf Millionen Euro raus.
00:01:52: Beinahe Steuerpflicht von Sechzig Prozent macht eine Einkommenssteuer von Eins Komma Fünf Millionen Euro, da ist nichts passiert.
00:02:00: Da ist wieder eine GmbH verkauft worden nach irgendetwas anderes als ein theoretisches Konstrukt genauso wie die umsetzteurliche Organ schafft dass irgendwas was einfach per Gesetz eintritt also per Theorie eintritt.
00:02:14: und was das ist?
00:02:15: Das passt leider nicht in sechzehntisekunden Tiktok.
00:02:18: Aber das passiert regelmäßig und deswegen möchte ich euch hier einmal auf diese Reihe mitnehmen.
00:02:23: Und habe mir die Mühe gemacht, einmal alles komplett auszuarbeiten.
00:02:26: an dem Punkt auch nochmal herzlichen Dank an Lukas Hendricks, mit der mich bei dieser Präsentation wirklich maßgeblich geholfen hat.
00:02:35: Denn dieses Thema ist wie gesagt ein ständiges Hin- und Her in der Rechtsprechung.
00:02:41: Also hier vielleicht noch mal direkt am Anfang nochmal was oder was wir heute hinterher auch alles noch sprechen Und was dann hinterher so diese kompletten Empfehlungen sind, habe ich euch noch vorne gezogen.
00:02:52: Das heißt ihr habt eine Enormsteursteuer die entsteht und es gibt hier abschließend hinterher ein paar Möglichkeiten wie man das Ganze verhindert.
00:03:01: Was das alles ist?
00:03:02: Ich nehme euch da wirklich auf ganz normalen Deutsch jetzt einmal mit auf die Reise mit!
00:03:07: Also Arbeitszimmer im Home Office ist erstmal Risiko, denn du kannst heutzutage natürlich vollkommen aus dem Arbeitszimmer heraus digital also uneigene Geschäftsprimer einfach deine Firma führen.
00:03:20: Du kannst einfach post internet und nicht mehr telefonieren.
00:03:24: Internet, laptop zwei Monitoren.
00:03:28: dann gehst du halt hin und sagst da ich ja keine externen Räumigkeiten brauche lege ich diese Adresse einfach auf mich zu Hause und zack begründest du erst mal unter gewissen Umständen eine Betriebsaufspaltung.
00:03:42: Das Problem ist, wenn du hinter Zimers wieder umziehst also in ein neues Eigenheim oder das bisherige Arbeitszimmer aufgibst oder du externe Büros auf einmal anmietest weil du sagst jetzt es läuft es jetzt besser Oder weil du einen gesellschaften Wechsel hast, also nimmst zum Beispiel neue Gesellschaften auf.
00:04:01: Du verschenkst was oder es kommt zu einem Erbfall oder du veräußerst deine Immobilie.
00:04:08: all das sind Sachen.
00:04:09: da kann dann tatsächlich ein sehr hoher steuerpflichtiger Entnahme gewinnen entstehen.
00:04:16: Also halt eben die Konsequenz einer Betriebsaufspaltung.
00:04:20: So und gerade zum Beispiel im E-Commerce, aber du kannst auch eine Online Marketing Agentur haben oder SoftBasis Service.
00:04:26: Es spielt ja gar keine Rolle.
00:04:28: Du brauchst erstmal entgegen dazu einem klassischen Betrieb, keine Werkstatt, kein Ladenlokal, keine Produktionshalle die außerhalb deiner privaten Wohnungen liegen.
00:04:36: Deshalb gab es das Problem früher ganz wenig.
00:04:39: Sondern du kannst halt wie gesagt heutzutage direkt von dem einzigen Raum aus steuern Und hier ist völlig uninteressant wie groß dieser Raum ist.
00:04:48: Mütter ist direkt schon mal vorweggenommen Und da kannst du halt komplett alles entwickeln im E-Commerce, Amazon FBA, Shopify Shops, Affiliate Marketing, Software Service, also Softwareunternehmen, Saasanbieter Online Tutorials und so weiter.
00:05:01: Agenturen all das hat in einem häuslichen Arbeitszimmer Platz und das ist dementsprechend auch der eigentliche Mittelpunkt sämtlicher und darauf kommt jetzt die ganze Zeit an Leute auf den Mittelpunk sämttlicher unternehmerische Entscheidung.
00:05:17: Da liegt das Risiko drin begründet.
00:05:20: Warum gibt es das überhaupt?
00:05:22: Die Betriebsausspeltung an sich ist keine gesetzliche geregelte Rechtsform oder sowas, sie hat sich einfach durch BFH-Rechtsprechungen über gefühlt Jahrhundertelweit entwickelt.
00:05:34: Man will verhindern, dass betriebsnotwendige Wirtschaftsgüter – wir kommen nachher dazu was das bedeutet – ein betriebes notwendiges Wirtschafts-Gut im Privatvermögen gehalten werden kann, obwohl das eigentlich ausschließlich dem Unternehmen dient.
00:05:50: Also der klassische Fall, man besitzt eine Lagerhalle und bist alleiniger Gesellschafter deiner GmbH und diese Lagerhelle die du privat besitzen wird halt an deine Gmb H vermietet.
00:06:02: so und die Immobilie und die Gmb h bilden deshalb einer Einheitlichkeit.
00:06:07: ja sonst könntest du ja bisschen schummel.
00:06:09: Du könntest ja auf Ebene deiner Lagerhalle vielleicht Vermietung und Verpachtungen ansetzen, also kriege dir Gewerbesteuern sparen.
00:06:15: Und auf der anderen Seite hast du deine GmbH und die hat ihre Erlöse alle mit Gewerbesteuer zu besteuern.
00:06:22: Deswegen könnte man hier auf Idee kommen einfach die Mietenhöhe zu ziehen um bei der Gmb H auszubluten und bei Vermietungen und Verbrachtung hochzuziehen, um die Werbesteuer zum Beispiel zu umgehen.
00:06:30: Das heißt es entsteht erst mal ein einheitlicher Geschäftsbetrieb quasi es entsteht eigentlich ein eigener Gewerb, Gewerbbetrieb das sogenannte Besitzunternehmen.
00:06:43: So und was man dafür braucht für diese Betriebsausspaltung ist relativ simpel.
00:06:48: zwei Voraussetzungen und die müssen davon beide erfüllt sein.
00:06:51: ja einmal eine personelle Verflechtung personelle Verpflichtung und eine sachliche Verflechtung.
00:06:58: Also personelle Verflechtung ist die Person, Identität bei beiden dass jemand das gleiche zu sagen hat und entstimmt und bestimmen kann.
00:07:06: und die sachliche Verflechung wäre halt eben zum Beispiel die Lagerhalle.
00:07:10: also die Beiden müssen gleichzeitig voraus geletzt sein und haben dann halt eben enorme steuerliche Folgen, ihr habt das ja voll mit der Lagerhalle und mit der GmbH vielleicht kurz mitgenommen.
00:07:23: Man will da halt Umgehungstabelstände vermeiden und dann dementsprechend geben einfach hin und bastelt den Leuten das rückwärts einfach dran.
00:07:31: Man muss es hier tatsächlich kennen.
00:07:33: Es tritt aber ansonsten einfach ein.
00:07:36: Wann ist denn... Wir haben vorhin eine von einem wesentlichem Wirtschaftsguck gesprochen?
00:07:40: Und wann ist denn ein Arbeitszimmer, wer mehr besitzt sich als E-Commerce saß erst mal nicht?
00:07:43: Ich habe da so ein schönes Bild, Monitor, Laptop fertig, wann ist das denn wesentlich?
00:07:51: Ja, also im Endeffekt sobald du halt die qualitativen Entscheidungen dort triffst ist es ein Arbeitszimmer.
00:07:55: Also was das vorher sogar mit Quadratmeter Anzahl und so weiter spielt gar keine Rolle.
00:08:00: Das ist die Definition eines Arbeitszimmers wieviel ich dafür absetzen kann.
00:08:04: aber für die Definision einer Betriebsaufspaltung hat das erstmal nichts zu tun.
00:08:10: Was viele glauben ist erst mal ein kleines Arbeitszimmert kann keine wesentliche Betriebesgrundlage sein.
00:08:16: Völlig gar quatsch!
00:08:18: nicht mit den Quadratmetern zu tun.
00:08:20: Also es ist völlig egal, sondern die funktionelle Bedeutung dieses Raums ist entscheidend.
00:08:24: Das heißt ein zehn Quadratmeter Raum zum Beispiel kann auch nur acht sein ja kann wesentlich sein wenn dort alle Geschäftsentscheidungen getroffen werden.
00:08:31: Bumps!
00:08:31: Das heißt auf gut Deutsch wende ich jetzt als E-Commerzler nur in diese Zimmer gehe und mich dort den ganzen Tag einschließe und dort meine Entscheidung treffe dann bin ich da genau drin.
00:08:39: Das heisst ein Laptop sei BitSchemer und Internet Anschluss reichen hier völlig aus um haltengeschäft mit mehreren Millionen Euro zu führen.
00:08:48: Also es entsteht nicht durch die Raumgröße, sondern einfach durch den tatsächlichen Mittelpunkt der Unternehmensleitung.
00:08:54: Und dann gibt's so'n... gab's nur so etwas Acht Einkommenssteuer-Durchführungsverordnung.
00:08:59: Das hat nur gelt auch nur bis Ende Zwei-Tonzwanzig.
00:09:03: das Ding hat darüber entschieden ob also wenn die Größe dieses Arbeitszimmer nicht mehr als dreißig Quadratmeter überschreitet oder der Wert vierzigtausend Euro nicht überschreibt, können wir uns mal ausrechnen wie viel das denn sein kann bei einem Arbeitszimmer.
00:09:18: Was muss dann das restliche wert sein und so weiter?
00:09:20: Also entweder dreißig Gradmeter nicht überscheiden oder vierzig tausend euro.
00:09:25: Dann muss man es nicht, dann muss man ist nicht zwingenderweise zum Betriebsvermögen hinzuzählen.
00:09:31: ja also das war aber eine Altregelung die galt nur bis Ende zweitelsundfünfzwanzig.
00:09:36: Das heißt wenn euch jetzt irgendjemand erzählt Es gibt da ja ne Raumgröße Ja die gab es das vorbei.
00:09:41: Also diese Zuordnungen zum Betriebsvermögen, die hingen an diesen beiden Werten.
00:09:45: Das Thema ist erledigt.
00:09:47: aber das heißt also man kann jetzt gucken was muss zum betriebs Vermögen dazugezählt werden und was nicht?
00:09:54: Aber was dieser Paragrapher eben nicht regelt ist Was die funktional wesentliche Betriebesgrundlage ist Die nämlich nicht am Wert Nicht an den Quadratmetern hängt Und das ist entscheidend wiederum dafür, ob wir bei der Betriebsaufspaltung sind.
00:10:10: Also einmal das Thema Wann muss ich etwas zum betriebsvermögen hinzuzählen?
00:10:14: Okay eine Geschichte.
00:10:16: und der Punkt noch mehr wie uns jetzt kümmern es Das dicke Ding Betrieb auf Spaltungen?
00:10:21: ja nein und da hat dieses ding halt eben aus die Größe und der Wert überhaupt nichts mit zu tun.
00:10:28: so Der Acht ESTV der ging im mitteffekt darum, ob ich etwas zum Betriebsvermögen hinzuzählen muss anhand von Größe und von Wert.
00:10:40: Aber es hat nichts, wirklich gar nichts damit zu tun ob ich einen Grundstücksanteil einqualifiziere als funktional wesentlich oder eben nicht.
00:10:48: Sind wir ehrlich?
00:10:50: Für Nico Mörsler reicht ja ein Tisch fertig.
00:10:54: Tisch, Laptop oder iPad.
00:10:55: dann ist das Thema durch und deshalb hat sich das Ganze auch verändert.
00:10:59: also die Frage ist wo findet die qualitative Meinungsbildung statt und wo mache ich meine ganzen Entscheidungen.
00:11:05: Also, wo ist die tatsächliche Betriebsgrundlage?
00:11:09: Und dann hätte ich eine Betriebsauspaltung.
00:11:13: Das Blöde ist.
00:11:14: jetzt kommt es darauf an diese klaren Kriterien die wir früher mal so quasi gegolten haben, die gelten jetzt nicht mehr.
00:11:21: und jetzt kommt es halt auf irgendwie darauf an.
00:11:22: Das heißt also acht ESCDV dieses Ding mit den dreißig Gradmetern in vierzigtausend Euro ging nur um die Bilanzierung.
00:11:29: Also wann wird etwas zwingenderweise zum Betriebsvermögen?
00:11:32: Dann habe ich einen Betriebsausgabenabzug.
00:11:34: das ist ein rein Gewinnermittlungsrechtliches Ding hat mit unserem Ding hiermit der Betriebsausspeitung gar nichts zu tun.
00:11:42: Hier geht's darum ob das Ding funktional wesentlich also als funktional wesentliches Wirtschaftsgut einkqualifiziert werden muss, ja oder nein.
00:11:54: Und da gibt es die Verfügung des Bayerischen Landesamts für Steuern und am Ende des Tages kann man ganz klar sagen allein die Einhaltung der Grenzen vom Acht-Ede-ESDV hat keinerlei Aussage über die Wesentlichkeit eines Grundstücksanteils für die Betriebsausbreitung.
00:12:08: Also da könnte man nochmal nachschlagen wer das denn wollen würde.
00:12:11: aber das ist die Begründung genau dafür.
00:12:13: Also den nochmal, ein Arbeitszimmer.
00:12:16: Wenn ihr jetzt hingeht und ein Arbeits Zimmer ansetzt.
00:12:20: in der Einkommenssteuererklärung ist das... vielleicht noch nicht mal so clever.
00:12:24: Da kommen wir jetzt gleich noch zu, ja?
00:12:26: Aber was die dreißig Quadratmeter-Grenze von dem acht ESDVL eben nichts aussagt ist wie wichtig ist ein Raum fürs Unternehmen.
00:12:32: welche Umsätze werden dort erzielt?
00:12:34: das können auch multimilialen sein spielt da gar keine Rolle.
00:12:36: der Raum kann trotzdem ganz klein sein.
00:12:38: welche Entscheidungen dort getroffen werden sagt darüber auch nichts aus und welcher Unternehmenswert dieser Raum ermöglicht am Ende des Tages als Fazit dazu nämlich eben nicht.
00:12:47: Das heißt also Acht Quadratmetern Zimmer reicht völlig aus Um ein Multi-Million Unternehmen zu führen, aber gleichzeitig kann eine leerstehende Lagerhalle mit mehreren hundert Quadratmetern für den Geschäftspotrieb völlig bedeutungslos sein.
00:13:02: Es ist logisch, je nachdem was für einen Betrieb ich halt eben habe.
00:13:06: Das heißt die Größe an sich keine der Rückschlöße auf die funktionale Bedeutung.
00:13:12: Der gefährliche Beratungsfehler ist jetzt hat eben Dass man sagt, dass man das Ganze an diesen acht ESCV halt eben knüpft und sagt Betriebsvermögen gleich betriebsausspaltung.
00:13:19: Das vollkommende Quatsch!
00:13:20: Das heißt Beratungsjahr Nummer eins wäre hier.
00:13:22: das Arbeitszimmer hat nur zwölf Quadratmeter.
00:13:25: Das heißt es bleibt private Vermögen also besteht keine Betriebesauspaltung?
00:13:28: Das Ding ist falsch.
00:13:29: ich glaube das habe ich jetzt deutlich genug gesagt.
00:13:32: Das heisst Betriebaufschwaltung selber hat was mit der Funktionalwesenlichkeit zu tun und nicht mit der Quadratmetern Anzahl und auch nichts mit dem Wert So, und diese Neufassung an sich als Gestaltungsinstrument zu nehmen.
00:13:48: Ja also sie kann verhindern dass ein heut häusliches Arbeitshilfe- und Zingendbetrieb sammeln wird das ja aber sie findet eben nicht die Entstehung oder den Fortbestand einer sachlichen Verflechtung, sachliche Verflechtungen.
00:14:02: Funktional wesentliches Wirtschaftsgut wäre halt weil es für mich wichtig ist das Arbeits-, das Nürburgründer-Arbeitszimmer dieses Räumchen und so.
00:14:09: Und das gilt eben in der Für die GmbH als wirtschaft-, als funktionalwichtiges oder wesentliche Wirtschaftskut.
00:14:16: und deshalb eben sachliche Verflechthung in meiner privaten Zware da habe ich das Zimmer und auf der betrieblichen Zware dafür dass es eben funktual wesentlich ist.
00:14:28: Gut, und wo haben wir jetzt hier im Teil zwei?
00:14:31: Wo ist denn jetzt die eigentliche Steuerfalle?
00:14:34: Die entsteht erst Jahre später.
00:14:36: Jetzt schiebt es bitte nicht weg und denkt sehr, muss ich mir nicht nur kümmern das Quatsch nicht weghören, hinhören!
00:14:41: Also in der Gründungsphase haben wir keine hohen GmbH-Wert.
00:14:46: Da ist erstmal völlig egal wer.
00:14:47: sobald ich steige mit meinem Wert dann bilden sich stillere Serien Und dann habe ich irgendwann ein Auslöse eignis Ich ziehe um dann entstricke ich dieses Ding quasi wieder, ja?
00:14:57: Dann gebe ich das Ding auf.
00:14:58: Also... Ich gehe woanders hin oder ich habe Externe Büros weil es auch immer viel besser läuft oder ich hab ein Gesellschafterwechsel und dann entsteht halt eben diese Steuerfalle.
00:15:06: da entsteht dann automatisch die Entnahmebesteuerung ohne Entnahmbesteuerungen.
00:15:12: mal dreizehn Komma sieben fünf zeige ich euch gleich ein Beispiel.
00:15:14: Ja!
00:15:14: Ohne dass es einen Liquiditätszufluss gibt.
00:15:17: ihr kennt doch auch die Wegzugsbesteuern ist der gleiche Thema.
00:15:20: also es entsteht etwas ohne dass Liquidität in Stand ist.
00:15:24: So, das heißt also erst mal in vielen Jahren später haben wir halt eben das Thema dass diese verflechtung personelle Verflechtungen und sachliche Verflechthogen entstrickt wird.
00:15:33: Also ich ziehe um.
00:15:35: Das heißt dann kann dieses Arbeitszimmer quasi die sachliche Verflechtung entfallen.
00:15:39: oder ich verkaufe mein Haus.
00:15:42: Dann wird auch diese sachliche Verflechtungen entfallen.
00:15:45: Ich nehme auf einmal externe Büros dann heißt das natürlich auch die sachliche Verflechtung entfällt.
00:15:52: oder ich habe ein gesellschafter wechsel oder ich nehme jemanden auf und ändert dann intern irgendwas.
00:15:58: Dann hab ich einfach die personelle verflechtungen, die hier wegfällt.
00:16:03: wichtig ist persönlich und sachlich.
00:16:05: beides muss gegeben sein.
00:16:06: wenn eins beim weg fällt fliegt mir die betriebsaufspaltung eben jetzt um die ohren so was viele jetzt glauben.
00:16:15: welche wirtschaftsgüter an sich gehören zum Betriebsvermögen, das ist nur das Arbeitszimmer.
00:16:19: Also nur dieser Grundstücksanteil dazugehört.
00:16:22: Ja gut ich meine in guten Lagen kann ein Grundstück Anteil natürlich auch was ausmachen und tut es.
00:16:27: aber der wesentlich wichtigere Teil sind die GmbH-Anteile.
00:16:30: Die können in kürzerer Zeit deutlich mehr an Wert hinzugewinnen.
00:16:35: Da liegt das größere Risiko.
00:16:39: Und warum die GMBH-Anteile an sich erst mal zur personellen Verpflichtung gehören?
00:16:45: Ist im Endeffekt, was ich dadurch sichern kann.
00:16:48: Dass ich meinen Willen durchsetze.
00:16:50: Dementsprechend also mir nicht diese GmbH-Teile haben.
00:16:55: Dann sorgt es halt eben genau aus dem Grund dafür dass ich das eben personell verflächte.
00:16:59: Das kann man sich glaube ich ganz gut merken.
00:17:01: und warum ist das wirtschaftlich so gefährlich?
00:17:04: Was haben wir denn in der Gmbh, was richtig wertvoll sein kann?
00:17:07: Marken!
00:17:08: Kundenstämme know how Prozesse Software, laufende Erträge.
00:17:13: Das muss ich euch im E-Commerce und im Saas oder auch bei Agenturen nicht erklären.
00:17:17: Da können unfassbar hohe stille Reserven auf einmal drin sein.
00:17:21: Stillere Reserben bedeutet das sieht man nicht aber der Wert ist da.
00:17:25: Und wenn das Ding hinter Verkauf wert dann entsteht quasi dieser Gewinn.
00:17:29: dass meint man in dem Punkt mit stillen Reserfen.
00:17:31: jetzt gehen wir mal ein konkretes Beispiel rein.
00:17:34: Konkretes Beispiel Also wir haben ein E-Commerce GmbH.
00:17:37: Wir gründen die erst mal Stammkapital, twenty fünf Millereien ansonsten passiert erstmal gar nix.
00:17:43: und dann irgendwann haben wir eine erfolgreiche Entwicklung im Schritt zwei Die Durchschnittliche nach, also das ist mal wichtig.
00:17:49: Es geht immer um die letzten drei Jahre, ja?
00:17:51: Also durchschnittlich nachhaltiges Jahresergebnis, vierhunderttausend Euro.
00:17:55: und dann sagt der Gesetzgeber genauso wie bei der Wegzugsbesteuerung, sagt der Besetzgesetzgeber.
00:18:00: ich bin klug weil ich kenne das Hundertneunzig Fortfolgende des Bewertungsgesetzes und nehme einfach die Vierhundertausen Mal dreizehn Komma sieben Fünf, ne?
00:18:08: Immer!
00:18:09: Und da bin ich bei fünftenhalb Millionen Euro Unternehmenswert Ja auf der Zunge zergehen lassen, ja.
00:18:15: Vierhunderttausend Gewinn macht fünf und ein halb Millionen Unternehmenswert.
00:18:19: Diesem Model wird man sich im Exit vielleicht auch mal wünschen.
00:18:23: Und dann entstehen halt eben stille Reserven nämlich die Fünfundhalb Millionen Minus das was ich für die Wude bezahlt habe.
00:18:30: Also es bleibt dabei ungefähr fünf und halb Millionen Steuer stille Reserven, die auf die GmbH entfallen.
00:18:35: Das war das Beispiel von ganz am Anfang was ich erzählt habe.
00:18:38: Und bei Gmbh Anteil sind nur sechzig Prozent steuerpflichtig.
00:18:42: Nur ist ja auch gut, ne?
00:18:43: Vierzig Prozent sind frei.
00:18:44: Sechzig prozent sind steuervlichtig.
00:18:47: Das ganze dann mal dem individuellen Steuersatz.
00:18:49: der wird dann ungefähr bei fünfzig Prozent sein.
00:18:51: Sechszig Prozent mal Fünfzig Prozent macht dreißig Prozent ungefähr.
00:18:55: Dann kommt ihr bei fünf Komma fünf Millionen auf ungefähr eins Komma fünf Millionen Euro Steuern.
00:19:00: So, die GmbH ist aber nicht verkauft worden und hat nicht ein einzigen Euro enthalten bekommen.
00:19:06: Das heißt nur der Wegfall des häuslichen Arbeitszimmers kann beispielsweise die personelle Betriebserspaltung auslösen also häusliches Arbeitszimmerfeld weg oder halt weil ich den Gesellschaft dann irgendwas wechsel.
00:19:19: beides kann gleichzeitig das Thema sagen Und das Grundstück selber auch nochmal, hat auch noch mal Konsequenzen.
00:19:27: Aber das sind oft nur wenige Zehntausend Euro, obwohl das natürlich auch Geld ist für nix muss man ganz klar sagen.
00:19:33: aber das wirtschaftlich größere Risiko liegt halt eben in den GmbH Anteil.
00:19:38: Das heißt es ein Problem nicht der Gegenwart sondern der Zukunft.
00:19:43: Das Thema ist nur dass dort einfach trotzdem dann kein Geld ist und denn die Firma kann ja so werthaltig sein wie sie will.
00:19:50: dass ich im Privatverwirkung trotzdem auch immer multimillionär bin und mir diese fiktive Steuer einfach leisten kann.
00:19:56: Denn es gab ja keinen Exit, das ist das Gefährliche dabei.
00:20:00: Gehen wir mal in Teil drei kurz auf die Gestaltungsmöglichkeiten rein.
00:20:03: also wenn die Betriebsausschaltung erstmal entsteht dann gibt's halt keine Möglichkeiten das Ding nochmal zu heilen.
00:20:10: Das heißt das Wichtige ist, dass man es vor der Grundung immer kurz genau das prüft und dass man das Ding halt eben also wo wird der Sitz sein?
00:20:20: Das werden die wenigsten Steuerberater überhaupt drüber sprechen jetzt als Standard nimmt wenn ich meine GmbH zu Hause führen möchte.
00:20:28: Dass sich mir da in dem Punkt halt schon mal eben Gedanken drüber machen.
00:20:32: Jetzt können wir uns direkt mal die Frage stellen wie lösen bei das Ganze jetzt?
00:20:34: Und ja es gibt Lösungen, das Fakt aber Es ist nicht ganz so leicht, wie man sich es vorstellt.
00:20:43: Gestaltungsempfehlungen Nummer eins, Nummer uno könnte beispielsweise sein dass die GmbH selber Vertragspartner wird.
00:20:51: das heißt die GMBH selber würde dann den Teil zum Beispiel der Bude anmieten.
00:20:56: wenn ihr jetzt also einzieht und sagt dieser Raum soll die Gumbh mieten da werden viele Vermieter damit ein Problem haben.
00:21:01: Dass sie sagen, dass Sie auf einmal zwei Vertragspartner haben kann ich mir vorstellen, denn das ist durchvermietet.
00:21:07: Komme ich gleich zu funktioniert leider nicht.
00:21:09: Was man machen könnte es mit der GmbH einen eigenen Mietvertrag abschließen und dem Vermieter halt sagen wir machen eine selbstbürgnerische selbst schuldnirische Bürgschaft in diesem Fall privat oder schnell eine Mietkreuzion.
00:21:21: Das künste man macht dadurch würde beispielsweise die Betriebsausspaltung umgangen werden können.
00:21:29: Dann gibt man, sagt man häufig mal du kannst ja untervermieten.
00:21:31: Du mietest privat und vermietest das an deine GmbH weiter?
00:21:34: Nope!
00:21:35: Da gibts ein BfH-Ultal für... Das sollte tun nichts vermieden werden.
00:21:38: also diese Untervermetung selber schützt euch in dem Punkt gar nicht.
00:21:43: Und was ist, wenn diese Wohnung nur angemietet ist?
00:21:46: Wenn sie mir nicht gehört sondern ich sie halt eben nur anmiete.
00:21:50: Das interessiert gar nicht am Ende des Tages.
00:21:52: Eigentum ist keine Voraussetzung.
00:21:54: es wird nur dazu bedeuten dass die Reserven in dem Gebäudeschlummern mir nicht besteuert werden weil mir das Gebäude nicht gehört.
00:22:02: aber die GmbH Anteile gehören mehr und das ist der wirtschaftlich schlimmere Teil.
00:22:06: das heißt da dieses reine Mieten schützt mich überhaupt nicht.
00:22:11: Jetzt ein Thema, wo man sagen könnte, da kann man tiefer rein.
00:22:16: Das heißt dieses Ding dieser Raum der wird nicht ausschließlich betrieblich genutzt.
00:22:22: das heißt also wenn er nicht nur völlig dem untergeordneten Umfang privat mitgenutzt wird dann könnten wir das Ganze aufbröseln.
00:22:30: und jetzt sind wir uns einig darüber wer will das denn beweisen?
00:22:33: aber sowohl in die eine Richtung als auch in die andere Richtung.
00:22:37: ja.
00:22:37: also wenn ich jetzt im Gästezimmer bin in der Bibliothek bin Wer hat schon eine Bibliothek heutzutage, arbeitet nun mal am So-Beispiele vor.
00:22:44: Im Hobbyraum, im Fitnessraum, da wäre natürlich noch ganz cool oder im Musikzimmer.
00:22:50: Also wenn ich einen Raum habe der echt zur privaten Nutzung gedacht ist und dort einfach arbeitet zu jetzt nicht dann wird es halt wesentlich schwieriger das Ding als wesentliche Betriebsgrundlage einzuordnen.
00:23:03: und an dementsprechend die sachliche Verflechtungen herzustellen und die Betriebesaufspaltung zu begründen heißt auf gut Deutsch Je mehr am privaten Kram in diesem Raum drin ist, und am besten ist dieser Raum auch gar kein wirklicher Raum der irgendwie abschließbar ist.
00:23:17: So wie so ein wirkliches Arbeitszimmer des größere Chancen habe ich um genau das zu umgehen.
00:23:21: Und das muss natürlich dokumentiert sein!
00:23:23: Das heißt man müsste jetzt um sich für einer Steuer zu schützen die eh keinen Schwein versteht.
00:23:28: hinsetzen und dokumentieren, dokumentieren ,dokumentieren.
00:23:32: Denn tatsächlich ist das entscheidende Kriterium dass das was ich so dokumentiere auch wirklich so gelebt wird.
00:23:39: Lebe aber nicht dokumentiere, dann habe ich überhaupt gar keine Chance das zu beweisen.
00:23:44: Das heißt die private Nutzung muss am Ende des Tages tatsächlich erfolgen.
00:23:47: Also lege ich da jetzt eine Waschmaschine rein und benutze sie nie.
00:23:51: Schwierig!
00:23:52: Es muss halt dokumentiert sein.
00:23:54: D.h.,
00:23:54: also eine Waschnaschine an sich einfach nur da reinzustellen dürfte erstmal nicht reichen.
00:23:59: Aber man merkt, man ist hier in der Diskussionsgrundlage drin, indem man halt eben etwas tun könnte.
00:24:06: Aber dass man auch dafür was tun muss Gut.
00:24:12: Aber das ist auf jeden Fall etwas Machbares, ja?
00:24:15: Ohne direkt komplette Konstrukte umzubauen aber es ist halt Arbeit.
00:24:21: Es reicht nicht jetzt einfach nur ein Stück Papier irgendwo hinzulegen weil wir das Musst tatsächlich so gelebt werden.
00:24:25: und wenn ich jetzt einen Internetblock habe und den ganzen Welt permanent erzähle dass Ich da nur arbeite oder dass ich Blockartikel darüber schreibe, dass ich in diesem Raum nur arbeite.
00:24:34: Oder man sieht das in den Blockartikelen einfach nur oder in den Videos einfach nur, dass es tatsächlich anders gehandhabt wird.
00:24:40: Dann habe ich hinter tatsächlichen Problemen denn sowas wird definitiv sich von der Finanzverwaltung angucken bei der Kohle auf jeden Fall ausgedruckt, tatsächlich ausgedrückt in die Akte gelegt als Beweis vorgelegt und dann habt ihr ein Problem.
00:24:54: So!
00:24:55: Dann haben wir natürlich Nummer vier, dass du der Klassiker vor allem in den Ballungsgebieten, ne?
00:24:58: Dass ich einen Co-Working Space hab Das reicht natürlich völlig aus.
00:25:03: Da habe ich was angemietet, Feierabend und dann ist die Frage... Aber ob dieser Co-Working Space selber von mir nur dafür genutzt wird, um halt eine Briefkastenadresse zu haben.
00:25:11: Also wenn man sich den Luxus jetzt gönnt diesen Co-workingspace nur dafür anzumieten also wenn man tatsächlich dort ist habe ich alles gut.
00:25:17: aber wenn ich den wirklich nur dafür nehme um da um eine Briefkasten adressen zu haben dann kann ich sagen es geht hier um die tatsächlichen Verhältnisse.
00:25:23: und wenn das mit irgendwie nachgewiesen werden kann durch Befragung keine Ahnung was ja dass ich dort nicht tatsächlich weiter bin Und weiterhin in meinem Homeoffice bin Dann fliegt mehr die Betriebsausschaltung trotzdem um die Uhr.
00:25:35: So, was ist mit dem Briefkasten?
00:25:38: Hört man ganz häufig dass der Briefkast an sich schon ausreicht.
00:25:42: Nein weder noch... Also aber das ist jetzt auch keine rechtliche Beratung.
00:25:46: ja weil am Ende des Tages ist es noch strittig ob der Brief Kasten jetzt zum Beispiel in dem Co-Working Space ausreichend zu sagen.
00:25:52: ich bin hier immer da genauso wie dass der Briefkasten Zuhause ausreichten und zu sagen naja du bist auf jeden Fall immer da.
00:25:58: deswegen begründen wir schon mal die Betriebsausspaltung ihr seid auf jeden fall im Diskussionsfeld drin und den Briefkassen selber nun Indiz aber halt eben keine Diskussionsgrundlage und er ausgeben könnt.
00:26:10: Dann könnte man noch über eine Holdingstruktur nachdenken, weil hat eben die Beherrschung diese personelle Verflechtungen am Ende des Tages zum Beispiel bei einer gewerblich geprägten Gehenbeeren gucker geben, halt eben wegfallen.
00:26:21: Und der entscheidende Vorteil ist wenn die Betriebsausschaltung irgendwann mal wegfällt müssen diese GmbH Anteile, die ich privat ja im Privatmann mögen habe nicht ins Privatvermögen übernommen werden, die wurden ja quasi fiktiv in einen Betriebsvermögern übergeben durch diese personelle und sachliche Verflechtung.
00:26:36: Und werden ins privatvermogen übernommen und deshalb auch dort im Versteuert.
00:26:40: Sondern sie bleiben halt eben in der betriebs Vermögen der GmbH und changen da quasi innerhalb des Betriebes vermögens nur und dann ist das Thema gut.
00:26:47: also es heißt man könnte sich tatsächlich darüber Gedanken machen ob die Gmbh um Koka geben an sich die Anteile an der GmbH hält, dass das ein guter Punkt wäre um genau das dann hin zu umgehen.
00:26:59: Ist ein schönes Ding!
00:27:01: Der weitere Vorteil von dieser Houldingsstruktur ist erstmal noch die Unternehmensnachfolge also wenn man jetzt den Betrieb nicht hat um permanent einen Exit hinzulegen sondern wirklich das Ding an die nächste Generation zu übergeben.
00:27:11: da hat die Gmbh & KokaG wirklich ganz, ganz deutliche Vorteile.
00:27:14: zusätzlich Vermögenschutz, Trennung von operativen Risiko und Vermögen habe ich bei der Gmh&KokaG ganz genauso im Gegensatz zum Privatermögen natürlich So, und die Gewinne an sich können auch wieder steuerbegünstig reinvestiert werden.
00:27:27: Und es kann also auch quasi eine vernünftige Ausschüttungsplanung machen.
00:27:31: Also ein wachstumsorientierte E-Commerce Unternehmen hat hier definitiv eine gute Wahl getroffen.
00:27:37: wenn man sich über die GmbH und CocaG in dem Punkt unterhält um halt zum Beispiel die Betriebsausspaltung zu umgehen ist das eine der Möglichkeiten die man eben machen könnte.
00:27:48: Aber am Ende des Tages auch das ist kein Allheilmittel Wenn ich es jetzt überführen will, wenn ich schon eine Betriebsausspaltung habe und merke und dann will ich's reinbringen.
00:28:00: Das ist schon zu spät.
00:28:01: ja das heißt Ich muss das frühzeitig erkennen um die Gestaltungsmöglichkeit an sich noch zu ergreifen denn Ich habe hinterher bei der Umstrukturierung, also wenn ich das umstrukturiere hinterher ja muss jetzt Umwandlungsteuerrecht im Auge behalten.
00:28:14: Das ist eine Ding des Ertragssteuerecht die Grunderwerbsteuer und Riesendingen und die Schengelsteuer am Ende des Tages halt auch noch.
00:28:21: Und da kommt auch kommen auch dicke Kosten auf einen zu Wenn man es nachträglich nochmal eben machen möchte uns schon Werte gibt.
00:28:27: Ja dass ist immer teuer.
00:28:29: Am besten dann am Anfang halt eben einmal halt eben Zugründung so.
00:28:36: Und dann kann man sich vielleicht Punkt Nummer sechs drüber Gedanken machen, ob man die GmbH an KokaG nicht von Beginn handelt eben als grundsätzliche Unternehmenswahl nimmt.
00:28:46: Viele nehmen hervor, also die GMBH oben und dann die Kapitalgesellschaft da unten drunter weil sie halt regelmäßige Exits hinlegen wollen.
00:28:55: Das ist natürlich auch unheimlich steuerbegünstig das stimmt.
00:28:57: Man muss natürlich auf uns waschen.
00:28:59: Für uns ist es so dass wir das sehr wenig empfehlen denn die wenigsten machen genau das.
00:29:04: Also die haben dann vielleicht eine sehr gut GmbH, aber die verticken die nicht um die unpermanent wieder zu reinvestieren.
00:29:10: Das heißt diesen Leuten wenn man weiß dass sie gar nicht so darauf aus sind das Ding alle fünf oder zehn Jahre welche frisst jetzt auch immer verkaufen und wieder anzukaufen diesem Weg zu nehmen für die könnte die GmbG auch grundsätzlich mal als Alternative gelten.
00:29:23: weil der Sonderbetriebsanmögen da möchte ich jetzt gar nicht klassisch drauf eingehen halt eben eine untergeordnete rollenend.
00:29:31: So d.h.
00:29:32: Die GmbK an sich erst einmal Homeoffice start keine externen Geschäftsräume.
00:29:38: Wenn man das halt eben hat, könnte die GmbH in CoKG ganz gut sein.
00:29:41: bei Wachstumspotenzialen, die ich halt habe von wenn nicht Millionenwerte ansparen will oder aufbauen will, ganz genauso.
00:29:49: und zur Risikovermeidung ist das Ding halt eben genauso gut.
00:29:53: wie beim Endes-Tag ist es genau so gut wie die GMBH an sich nur halt mit dem Vorteil dass mir diese Betriebsausschaltung, die Ich bei der Gmbh habe, bei der reinen Gmb Habe dann halt eben nicht.
00:30:03: Dann könnte man noch auf die Idee kommen des sogenannten Wiesbadener Modells, das heißt ich miete immer von meiner Ehefrau.
00:30:12: Das heißt wenn ich halt vor meine Ehe-Frau miete dann habe ich ja keine persönliche Verflechtung.
00:30:17: also ich bin nicht der Vermieter und gleichzeitig der Mieter.
00:30:20: Das ist dann halt meine Frau.
00:30:22: Und es heißt also Ehegarten Eltern
00:30:23: usw.,
00:30:24: die können an mich vermieten.
00:30:26: Das is eine gute Möglichkeit.
00:30:29: Wichtig Dass das Ganze auch so dargestellt wird, dass es nicht nur auf dem Papier an sich entsteht.
00:30:38: Das wird halt am Ende des Tages.
00:30:41: Und ein weiterer Vorteil ist natürlich, wenn ich eine Vermieter habe.
00:30:44: Also meine Frau, wenn die jetzt vermiete an mich selbst ist also am nicht Jetzt ist dann kann sie nach den ersten Jahren natürlich Gebäudeabschreibung Schulzinsen Erhaltungsaufwenden und Grundsteuerversicherungen Finanzierungskosten erwähnt.
00:30:56: in den ersten jahren Wenn man halt eben kauft gut was zusammenkommen hat das halt eben in der Vermietung Verpachtung absetzen können Was halt eben steuerlichen folter bringen kann.
00:31:05: wie gesagt da ist Das konstrukt.
00:31:06: aber dass meiner frau das behörten die an mich vermietet Das ist dann schon im Vorfeld gut überlegt und eingestielt.
00:31:14: Aber das Wichtigste, dass zivilrechtlich und wirtschaftlich auch das tatsächlich einen Fremdvergleich statthält.
00:31:20: Auch das wird immer geprüft wenn ich zwischen nahen Angehörigen Geschäfte mache, wie das immer sofort geprüfgt.
00:31:24: Das sind gültige Mietverträge die den Fremds vergleich stattfinden, marktmögliche Miete, tatsächliche Durchführungen, getrennte Zahlungsströme bitte.
00:31:33: Das heißt man darf nicht verrechnen mit einem Einkaufen oder so.
00:31:35: Wir haben keine Verrechnungskonten.
00:31:38: Das Ganze kann man noch ein bisschen abwandeln, indem man sagt, man kauft die Bude halt fifty-fifty.
00:31:43: Das ist okay und geht halt auch.
00:31:45: Wenn man zwischen den Ehegarten zu fünfzig Prozent diese Immobilie aufteilt, ist es nur entscheidend, dass der GmbH-Gesellschaft da nicht allein über die Immobilien oder die Vermietungen entscheidet, dass diese persönliche Verpflichtung an sich gegeben ist.
00:32:04: Und als GBR könnte man das auch machen Weil er hat eben durch diese fehlende, also bei fünfzig Prozent zumindest, weil er halt eben dieses fehlenden Mehrheitsbeteiligung ein Knackpunkt dafür ist, die personelle Verpflichtung an sich kippen lassen zu können.
00:32:18: Ist eine Möglichkeit will ich es nur am Rande einmal erwähnt haben.
00:32:21: das heißt Ich gehe mal kurz eben durch welche Möglichkeiten wir hatten.
00:32:24: Wir haben gesagt Die GmbH Miete selbst externe Büroräume passt Kein Problem.
00:32:30: Dann ich mitte privat.
00:32:33: Mein Vermieter will nicht dass der einzelne Raum an meine GmbH vermietet wird, weil da kein Bock hat auf zwei Mietverträge.
00:32:39: Und ich gehe halt jetzt eben hin und bürge für diesen Miet-Vertrag.
00:32:43: auch das ist empfehlenswert funktioniert auch.
00:32:46: Houlding über eine gewerblich geprägte Gmbh & KokaG die wiederum die Gmbha Anteile hält es langfristig häufig die beste Methode ist aber auch mit Kosten verbunden, aber funktioniert generell.
00:32:59: den Betrieb in einem Rechtsform der Gmbhm&KokaG zu führen passt genauso.
00:33:05: Dann habe ich ein Homeoffice, ein tatsächliches Homeoffices mit tatsächlich privater Mitbenutzung.
00:33:11: Ja da muss ich halt liefern, ne?
00:33:13: Da muss sich eine gute Argumentationsmöglichkeit haben aber hat eben keine komplette hundertprozentige Rechtssicherheit.
00:33:18: das heißt dass ist der Fall von dem ich gesprochen hab dokumentieren, dokumentieren und dokumentieren.
00:33:23: Aber eine komplette Rechtssichheit habe ich da halt noch nicht.
00:33:27: Der reine Briefkasten um zu sagen Ich bin halt immer woanders Ungeklärte Rechtslage viel zu wackelig.
00:33:32: Homeoffice ist ausschließlich betrieblicher Nutzung, das ist auf jeden Fall der Garant dafür.
00:33:38: Also ich habe mein Arbeitszimmer und arbeite dort nur drin.
00:33:41: Das ist der Garannt dafür dass sich in die Betriebsausspaltung halt eben reinrennen.
00:33:44: also hohes Risiko und Untervermietungen durch Gesellschaft dazwischen.
00:33:48: Ich miete erstmal alles privat an ja und vermiete dann meine GmbH weiter.
00:33:54: Ist genauso nicht zu empfehlen.
00:33:58: vom Ehepartner an, das vermeidet die Betriebsausspaltung.
00:34:03: Das kann man wohl gesagt nehmen!
00:34:05: Das heißt die wichtigsten Punkte digitale Geschäftsmodelle sind besonders stark gefährdet.
00:34:09: klar weil ich keine Büroräume am Mieten muss mache ich das zu Hause und dann bin ich schon im ersten Schritt gefährdet.
00:34:17: Dann das bisher gültige ESDV also diese dreißig Grad Meter Grenze und die vierzigtausend Euro die schützt nämlich vor gar nichts.
00:34:24: Das eigentliche Risiko liegt bei den GmbH Anteilen, weil die halt an Wert unheimlich zulegen können.
00:34:30: Und dass hier die Prävention an sich entscheidend ist, spricht sich im Vorfeld darüber Gedanken zu machen, weil ich es eben im Nachgang nicht retten kann!
00:34:37: So das ist ein komplexes Ding, das ist mir klar.
00:34:40: aber wichtig ist, das Ding entsteht unbemerkt.
00:34:43: Das ist einfach da so und wenn ich stille Reserven habe, die stark wachsen dann ist das ein ganz hohes Risiko und ich hab hinterher überhaupt keine Liquidität um die zu bezahlen denn Ich habe kein Geld bekommen.
00:34:55: Das ist also eine richtig krasse Bedrohung für die wirtschaftliche, also für die Wirtschaftlichkeit eines jeden Unternehmens wenn es denn halt da knallt.
00:35:06: Nämlich mal die Checkliste vor der Gründung.
00:35:10: Wo befindet sich die Geschäftsleitungsbetriebsstätte?
00:35:14: Also wo soll die GmbH sein und wo wird sie auch geführt werden?
00:35:17: dann mache ich das mal Gedanken drüber.
00:35:19: Kann dies GmbH selbst Mietvertragspartner werden?
00:35:22: Dann kann ich es ja umgehen.
00:35:24: Ist die GmbHH und KokaG vielleicht eine bessere Rechtsform, müsste man sich mal darüber unterhalten.
00:35:28: was habe ich denn vor mit meiner Firma, regelmäßig reinvestieren, ja nein usw.
00:35:33: Und ist ne Holdingstruktur am Ende des Tages mit der GmbHA und KakaG vielleicht noch sinnvoll?
00:35:36: können wir uns auch nochmal Gedanken über machen.
00:35:39: Bei bestehenden Homeoffice also wenn das Kind schon im Grund gefallen ist und die Struktur an sich schon so da ist Habe ich eine personelle Verpflichtung?
00:35:46: Also habe ich in der GmbH Folter sagen und hab' ich bei der Vermieterung oder beim Eigentum Foltersagen.
00:35:51: Und ist das Arbeitszimmer funktional wesentlich, also da's ist was mit dieser privaten Mitbenutzung als die am besten Kippenwahl, ne?
00:35:58: Ich benutze etwas komplett privat und zwischendurch bin ich auch noch da beruflich.
00:36:02: aber dann muss ich dokumentieren können.
00:36:05: Erfolgt tatsächlich eine private Mitnutzung, also wird es denn wenn ich sage, ich nutze das Ding im... also wie wir Waschmaschine reinstellen läuft nicht, wirds tatsächlich so gelebt?
00:36:14: Und sind denn überhaupt stille Reserven in den GmbH-Anteilen an sich entstanden?
00:36:18: Das ist so meine Checkliste.
00:36:21: die man sich kurz merken kann.
00:36:22: Dann nochmal zur Wiederholung, dreißig Quadratmeter Grenze, acht ESDV schützt euch gar nicht.
00:36:27: Die Betriebsaufspaltung entsteht halt eben sobald personelle und sachliche Verpflichtungen vorliegen.
00:36:32: also es unbemerkt und rückwärts kann man da leider gar nichts machen.
00:36:37: das Thema Prävention ist hier entscheidend.
00:36:39: Das heißt ihr könnt euch hier Bayerisches Landesamt für Steuern vom dritten Zohten, zwei tausend sechsundzwanzig könnte euch dann noch mal eben angucken wenn euch das in dem Fall noch mal tiefergehend interessiert und das ist halt ein Einzelfall.
00:36:52: Betrachtungsthema.
00:36:53: Hier nochmal kurz irgendwie wie denn hinterher die Betriebsausschaltung bemessen wird?
00:36:57: Kapitalisierungsfaktor, Dreizehn Komma Siem Fünf Das heißt durchschnittliche drei Jahresgebinde mal Dreizehn Kommasien fünf.
00:37:09: Und das knallt dann eben dann mit dem sechzig Prozent zu versteuern ne mit Steuersatz.
00:37:14: Fünfzig Prozent, sechzig Prozent mal fünfzig Prozent also eben dreißig Prozent.
00:37:18: ungefähr kann meinem Beispiel halt eben eineinhalb Millionen Euro steuern raus.
00:37:23: so das heißt dass Thema ist wirklich etwas was ganz an anfangen muss.
00:37:27: wir bei der DHW beispielsweise prüfen.
00:37:28: halt ganz am Anfang jetzt schon sagen wir wo wirst du eigentlich sein?
00:37:31: aber dafür braucht man ein vernünftiges onboarding weil diese Probleme die gab es für alles nicht die kommen halt jetzt.
00:37:37: sucht euch den vernünftigen Steuerberater der direkt am Anfang mit euch die solche Sachen bespricht.
00:37:40: denn wie gesagt am Ende ist es dann zu spät Und dann ist das Kind in den Brunnen gefallen.
00:37:47: Abschließende Worte von mir, also das ist genauso ein Konstrukt... Also die Betriebsausspaltung mit dem Home Office zu Hause Laptop aufklappen glücklich sein ist genau so ein Ding wie laptop im Ausland aufklappen und auf einmal am Ausland leben ja?
00:37:58: Das sind diese beiden Dinge, dass es die Wegzugsbesteuerung betriebsaufspaltungen wegen dem Home office und die Werkstücksbesteuern weil ich halt eben woanders arbeiten kann und leben kann.
00:38:07: Das entsteht durch diese digitale Arbeitsweise, die ich total feier, die finde ich super!
00:38:11: Aber das ist halt eben ein steuerliches Konstrukt, was knallt.
00:38:15: So und wenn ihr am besten noch irgendwelche Fußabdrücke hinterlasst mit Blockartikeln Videos sagt wo ihr so lebt uns dabei dass wird alles zu aktiv genommen und er werdet dir einfach durchgemült.
00:38:26: Das heißt bitte bitte bitte sprecht im Vorfeld dann kann man vieles klären denn diese Herbplatte wird nie rot leuchten.
00:38:35: in dem Sinne wenn ihr Fragen habt melden nun sind freue ich schon auf das nächste mal.
00:38:39: bis dahin ciao.
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